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Poor Things
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Poor Things (deutsch „Arme Dinger“) ist ein britischer Spielfilm von Giorgos Lanthimos aus dem Jahr 2023. Basierend auf dem gleichnamigen Science-Fantasy-Roman von Alasdair Gray (dt. Titel: Arme Dinger) wird eine feministische Variation ĂŒber Frankenstein erzĂ€hlt. Die Hauptrolle ĂŒbernahm Emma Stone.

Stone spielt die im Mittelpunkt der Handlung stehende, freiheitsliebende Bella, die im England des 19. Jahrhunderts von den Toten wiederaufersteht. Die UrauffĂŒhrung fand Anfang September 2023 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Venedig statt. Dort gewann Poor Things mit dem Goldenen Löwen den Hauptpreis. Die internationale Filmkritik rezensierte das Werk als bislang besten Film des Regisseurs und pries die Leistung von Hauptdarstellerin Stone. In den deutschen Kinos lief der Film regulĂ€r am 18. Januar 2024 an. Im selben Jahr gewann Poor Things vier Oscars, darunter einen Preis fĂŒr Hauptdarstellerin Emma Stone.

Contents

‱ Handlung
‱ Filmadaption
‱ Rezeption
‱ Kritiken
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Handlung

Im viktorianischen London ertrÀnkt sich die schwangere Victoria Blessington, indem sie von der Tower Bridge in die Themse springt. Ihr Leichnam gerÀt in die HÀnde des brillanten und exzentrischen Arztes Godwin Baxter, der die Unbekannte zu retten versucht.

Baxters Körper ist schwer entstellt, weil er als Kind von seinem Vater fĂŒr zahlreiche Experimente missbraucht wurde. Der Vater war, wie Baxter, streng wissenschaftsglĂ€ubig. Baxter hat in der Vergangenheit bereits erfolgreich chirurgisch zahlreiche Tierarten miteinander gekreuzt. Er ersetzt nun Victorias Gehirn durch das ihres ungeborenen Kindes. TatsĂ€chlich steht die Tote mit Hilfe einer der Frankenstein-Ästhetik nachempfundenen Elektroschockbehandlung auf und wird fortan von ihrem Retter „Bella“ genannt. Bella hat das geistige Alter eines Kleinkinds und verhĂ€lt sich unberechenbar. Sie wird von Doktor Baxter und seiner HaushĂ€lterin Mrs. Prim absichtlich isoliert und in seinem eleganten Stadthaus unterrichtet und betreut. Dabei lĂ€sst man sie in dem Glauben, dass ihre Eltern Abenteurer waren und bei einem Erdrutsch in SĂŒdamerika ums Leben kamen. Doktor Baxter, ein Eunuch, unterhĂ€lt zu Bella eine Art vĂ€terliche Zuneigung und fĂŒhrt sie auch an das Obduzieren von Leichen heran. Sie nennt ihn liebevoll „God“.

Bella bewegt sich seltsam und spricht ein abgehacktes britisches Englisch, mit sehr kurzen SĂ€tzen. Im Laufe ihrer Entwicklung werden ihre Bewegungen normal und ihr Englisch fließend.

Um Bellas Fortschritte zu dokumentieren, stellt Baxter seinen jungen Medizinstudenten Max McCandles als Assistenten an. Er weiht diesen spĂ€ter in den medizinischen Eingriff an ihr ein. Der gutmĂŒtige Max verliebt sich mit der Zeit in Bella, die langsam ihren Körper zu erforschen beginnt und zufĂ€llig Masturbation kennenlernt. Er erhĂ€lt von seinem Mentor die Erlaubnis, Bella zu heiraten. Die Bedingung ist, dass das Paar weiterhin mit Baxter zusammenwohnt. Als die Hochzeit juristisch vollzogen werden soll, wird Bella von dem zwielichtigen Anwalt Duncan Wedderburn verfĂŒhrt. Durch Bellas naiv wirkende Direktheit schlĂ€gt der Film ab hier starke Töne der Frauenemanzipation an.

Der misogyne Chauvinist Duncan nimmt sie mit auf eine Reise durch Europa voller sinnlicher GenĂŒsse und Abenteuer. In Lissabon folgt Bella, die sich bis zu drei Mal am Tag mit Duncan sexuell vergnĂŒgt, zusehends ihrem freien Willen. Sie entdeckt allein die Stadt, zeigt sich beeindruckt vom Fado und betrinkt sich das erste Mal. Sie wird im Beisein von Duncan als Victoria Blessington wiedererkannt. Bella ist sich jedoch ihrer frĂŒheren IdentitĂ€t als Victoria nicht bewusst. Duncan verzweifelt an Bellas Erkundung der Welt. Von Eifersucht gepeinigt entfĂŒhrt er sie nun auf ein Kreuzfahrtschiff, um sie besser kontrollieren zu können. Aber Bellas Gehirn reift weiter. Sie entwickelt, unterstĂŒtzt durch die Mitreisenden Martha und Harry Astley, ein soziales Gewissen, beginnt viel zu lesen und sich der Philosophie zu widmen, sehr zum Verdrusse Duncans. Harry macht Bella bei einem Aufenthalt in Alexandria auf das SĂ€uglingssterben in den dortigen Slums aufmerksam. Daraufhin beschließt sie, einen großen GlĂŒcksspielgewinn Duncans den Armen zu schenken. Duncan ist damit zahlungsunfĂ€hig; die beiden mĂŒssen das Schiff verlassen und ĂŒbersiedeln nach Paris. Dort erlebt ihre Beziehung einen weiteren Tiefpunkt und es kommt zur Trennung.

Bella erkennt, dass sie durch Sexarbeit finanzielle UnabhĂ€ngigkeit erreichen kann, und heuert im Bordell von Mrs. Swiney an. Sie lernt die brutalen GelĂŒste und ĂŒblen KörpergerĂŒche der Kunden kennen und schlĂ€gt vor, zukĂŒnftig nicht die MĂ€nner die Frauen auswĂ€hlen zu lassen, sondern umgekehrt. Das stĂ¶ĂŸt auf Ablehnung. Bella entwickelt eine Freundschaft mit der Prostituierten Toinette. Durch sie kommt sie in Kontakt mit sozialistischen Ideen und dem aufkeimenden Feminismus. Die Trauer ĂŒber alles auf der Reise Erlebte macht sie depressiv. Sie beginnt Medizin zu studieren.

Zuhause in London erkrankt Bellas Ziehvater Godwin Baxter unheilbar an Krebs. Seinem Assistenten Max gelingt es, mit Hilfe des mittlerweile in eine Irrenanstalt eingewiesenen Duncan den Aufenthaltsort von Bella herauszufinden. ZurĂŒck in London fordert Bella von Baxter die Wahrheit ĂŒber dessen chirurgischen Eingriff an ihr ein; die wiederholten Nachfragen Toinettes bezĂŒglich ihrer Kaiserschnittnarbe haben sie stutzig werden lassen. Sie beschließt, die Arztpraxis des sterbenden Baxter zu ĂŒbernehmen und Max zu heiraten. Durch eine Intrige Duncans erscheint jedoch Alfie Blessington bei der Trauung, der sich als Bellas bzw. Victorias Ehemann zu erkennen gibt. Aus Neugierde, mehr ĂŒber ihr frĂŒheres Leben zu erfahren, entscheidet sie sich, in Alfies Haus zurĂŒckzukehren. Bald wird ihr jedoch die Grausamkeit des vermögenden Kriegshelden bewusst. Der General hat sie eingesperrt. Er plant, sie beschneiden zu lassen und damit ruhig zu stellen. Bella gelingt es, Alfie zu ĂŒberwĂ€ltigen. Sie lĂ€sst seine schwere Verletzung im Hause Baxters behandeln: Mit chirurgischer PrĂ€zision tauschen Max und Bella Alfie Blessingtons Gehirn gegen das einer Ziege aus. Doktor Baxter stirbt friedlich im Beisein der beiden. Am Ende lebt Bella mit Max, Toinette, Felicity und Mrs. Prim in Baxters Haus, wĂ€hrend Alfie wie eine Ziege durch den Garten lĂ€uft. Bella bereitet sich auf ihre AnatomieprĂŒfung vor.

Entstehungsgeschichte

Literarische Vorlage

Handlung

Der Stoff basiert auf dem Roman Poor Things: Episodes from the Early Life of Archibald McCandless M.D. Scottish Public Health Officer von Alasdair Gray aus dem Jahr 1992. Der Autor (1934–2019) zĂ€hlt zu den bedeutendsten Vertretern der neueren schottischen Literatur. Seine Werke zeichnen sich durch das Verschmelzen von Sozialkritik, experimenteller Schreibweise und skurrilem Humor aus.cite-ref-2[2]

Poor Things ist Grays zweiter Ehefrau Morag McAlpine gewidmet und hat als postmoderne Überarbeitungcite-ref-clc-3-0[3] Mary Shelleys Frankenstein (1818) als literarischen VorlĂ€ufer. Es markiert seine RĂŒckkehr zum Fantasy- und Science-Fiction-Genre und spielt Ende des 19. Jahrhunderts in Schottland.cite-ref-dhf-4-0[4] Der Roman setzt sich aus einer Reihe von Dokumenten zusammen, von denen Gray als angeblicher Herausgeber des Buches behauptet, sie stammen aus einer inzwischen aufgelösten Anwaltskanzlei in Glasgow. Die lĂ€ngste ErzĂ€hlung ist Episodes from the Early Life of a Scottish Public Health Officer. Sie wird aus der Perspektive des Arztes Archibald McCandless erzĂ€hlt, der gemeinsam mit dem mysteriösen und deformierten chirurgischen Genie Godwin Baxter an der medizinischen FakultĂ€t der University of Glasgow forscht. Eines Tages stellt Baxter ihm die junge Bella vor. Die Frau, Mitte zwanzig, verfĂŒgt ĂŒber die MentalitĂ€t eines Kindes und soll von Baxter aus dem auferstandenen Körper eines Selbstmordopfers erschaffen worden sein. In diesen setzte Baxter eigenen Angaben zufolge das Gehirn von Bellas eigener ungeborener Tochter ein, lĂ€sst sie aber in dem Glauben, eine Waise mit Amnesie zu sein. Zwar verlobt sich Bella mit McCandless, brennt aber mit dem zwielichtigen Anwalt Duncan Wedderburn durch. Nach Reisen durch Europa und Nordafrika kehrt Bella, deren Verstand schnell reift, zurĂŒck. Die brutalen RealitĂ€ten der Welt haben sie verĂ€ndert, wĂ€hrend der wĂŒtende Wedderburn in ihr die scharlachrote Frau sieht, die in der Offenbarung des Johannes erwĂ€hnt wird. Am Ende heiraten Bella und McCandless.cite-ref-clc-3-1[3] Bella wird zum Inbegriff der modernen, emanzipierten Fraucite-ref-nzz-5-0[5] und selbst Ärztin,cite-ref-clc-3-2[3] wĂ€hrend Baxter stirbt.cite-ref-nzz-5-1[5]

Der ErzĂ€hlung folgt als Epilog ein nĂŒchterner Bericht von Victoria McCandless, die behauptet, Archibalds Frau zu sein und dass die vorangegangene bizarre Geschichte erfunden sei. Ihr Mann habe mit Multipler Sklerose im Sterben gelegen, als er sich die Geschichte ausdachte.cite-ref-clc-3-3[3] Der verschrobenen Idealistin Victoria zufolge, Suffragette, fabianischer Sozialistin, Pazifistin und BefĂŒrworterin von GeburtsstĂŒhlen,cite-ref-6[6] habe sie Baxter als potentielle Patientin kennengelernt, um ihre Klitoris operativ entfernen zu lassen. Baxter, der spĂ€ter an Krebs stirbt, habe mit seiner Weigerung bei ihr Liebe hervorgerufen. Daraufhin habe Victoria einer Scheinehe mit dem neiderfĂŒllten, aber fĂŒr ihre PlĂ€ne nicht weiter lĂ€stigen Kameraden McCandless zugestimmt.cite-ref-clc-3-4[3]cite-ref-nzz-5-2[5]

Vergleich mit »Frankenstein« und Rezeption

Im Gegensatz zu Frankenstein erschaffen die beiden Mediziner Baxter und McCandless eine Frau sowie ein Leben aus zwei Individuen – aus dem Körper einer Selbstmörderin und dem transplantierten Gehirn ihres Fötus. WĂ€hrend Frankenstein sich gegen das Monster wendet und es aufgibt, versuchen die Ärzte in Grays Roman ihre schöne Kreation namens Bella zu pflegen und zu erziehen.cite-ref-dhf-4-1[4] Baxter selbst erscheint als hĂ€sslicher und monströser Frankenstein.cite-ref-nzz-5-3[5] Bellas Erziehung erweist sich aufgrund ihrer infantilen Psyche gepaart mit der körperlichen Reife einer Erwachsenen als „entmutigende Aufgabe“. Die Geschichte voller Drehungen und Wendungen prĂ€sentiert eine typische viktorianische Auflösung und ist mit Grays eigener Typografie sowie in Form von selbstkreierten Gravuren und medizinischen Illustrationen bebildert.cite-ref-dhf-4-2[4]

Die britisch-amerikanische Literaturkritik lobte das Buch bei seiner Veröffentlichung als „lustig, unanstĂ€ndig und ‚herrlich lebhaft‘“ und es gewann mit dem Whitbread Book Award und Guardian Fiction Prize zwei renommierte britische Literaturpreise.cite-ref-sm-7-0[7] Grays Biograf Rodge Glass beschrieb Poor Things als „ein Pastiche mit starken Schauerelementen“ und pries es als lustigstes Werk des Autors.cite-ref-8[8] Auch in Deutschland, wo es 1996 unter dem Titel Arme Dinger erschien, fand es Lob seitens der Fachkritik.cite-ref-9[9]cite-ref-nzz-5-4[5] Gray habe „eine intelligente und nicht ganz unaktuelle Variation vor allem des Frankenstein-Motivs“ geschaffen. Der Autor habe „dessen kritisches Potential aus der ursprĂŒnglichen Perspektive auf die Hybris der modernen Wissenschaft, auf die Anmaßung viktorianischer MĂ€nnerphantasien ĂŒbertragen, Frauen als funktionale Geschöpfe ihrer BedĂŒrfnisse zu formen“, so Uwe Pralle (Neue ZĂŒrcher Zeitung).cite-ref-nzz-5-5[5]

Filmadaption

Poor Things ist der achte Spielfilm des griechischen Regisseurs Giorgos Lanthimos. Ende Januar 2021 wurde bekannt, dass er den Film vorbereitete. FĂŒr das Drehbuch zeichnete der Australier Tony McNamara verantwortlich, der an Lanthimos vorangegangenem erfolgreichen Werk The Favourite – Intrigen und Irrsinn (2018) ebenfalls als Co-Autor mitgewirkt hatte. FĂŒr die weibliche Hauptrolle der Bella Baxter wurde Emma Stone verpflichtet, die ebenfalls in The Favourite eine tragende Rolle bekleidet hatte.cite-ref-sm-7-1[7] Lanthimos setzte die US-amerikanische Schauspielerin auch in seinem Kurzfilm Bleat (2022) und folgendem Spielfilm AND ein. Im Jahr 2018 hatte der Regisseur in einem Interview zu The Favourite angegeben, Stone als Schauspielerin voranbringen zu wollen: „Ich glaube nicht, dass sie ihre Komfortzone schon verlassen hat – dort hat sie viel Platz. Ich bin mir nicht sicher, woher ich das wusste, aber irgendwie wusste ich es [
] Sie war von Anfang an sehr souverĂ€n – körperlich war sie von den Proben an sofort fit“, so Lanthimos. Zum weiteren Schauspielensemble gehörten unter anderem Mark Ruffalo, Willem Dafoe, Ramy Youssef, der Komiker Jerrod Carmichael, Margaret Qualley, Christopher Abbott, Hanna Schygulla und Kathryn Hunter, die alle das erste Mal unter der Regie von Lanthimos agierten.cite-ref-sm-7-2[7]

Poor Things wurde von Ed Guiney und Andrew Lowe fĂŒr Element Pictures produziert, gemeinsam mit Lanthimos sowie Stones Produktionsfirma Fruit Tree.cite-ref-10[10] Element Pictures hatte auch die vorangegangenen englischsprachigen Filme von Lanthimos produziert. Ebenfalls wirkten Searchlight Pictures und Film4 an dem Projekt mit.cite-ref-11[11]

Die Dreharbeiten sollten noch im selben Jahr in den Origo-Filmstudios in Budapest beginnen.cite-ref-12[12] AusfĂŒhrender Kameramann war Robbie Ryan, der bereits an The Favourite mitgewirkt hatte. Poor Things beginnt in schwarzweiß.cite-ref-spiegel-13-0[13] Die Szenen wurden zum Teil „in extremen Weitwinkeln“ aufgenommen und es wurden Fischaugenobjektive verwendet.cite-ref-taz-14-0[14] Da sich in der Romanvorlage die weibliche Hauptfigur „sexuell erprobt, befreit und austobt“, sind in dem Film zahlreiche Nackt- und Sexszenen mit Emma Stone enthalten. Daher zĂ€hlte zum Stab auch eine IntimitĂ€tskoordinatorin.cite-ref-spiegel-13-1[13] Kurz danach arbeiteten Lanthimos und Stone an dem Schwarzweiß-Kurzfilm Bleat (2022)cite-ref-15[15] und dem Episodenfilm Kinds of Kindness zusammen. Erste Szenenbilder von Poor Things wurden Ende April 2023 veröffentlicht,cite-ref-iw2-16-0[16] ein erster Teaser folgte einen Monat spĂ€ter.cite-ref-17[17]

Mit Sebastiån Lelios The Bride mit Scarlett Johansson in der Titelrolle war ein Àhnlicher Film mit weiblichem Frankenstein-Motiv in Vorbereitung.cite-ref-18[18]

Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch von Antonia Ganz und unter der Dialogregie von Christoph Cierpka fĂŒr die Interopa Film. Insgesamt gab es 28 Sprechrollen.cite-ref-synchro-19-0[19]

| Rollen (Auswahl) | Darsteller | Synchronsprecher [ 19 ] |
|---|---|---|
| Bella Baxter / Victoria Blessington | Emma Stone | Anja Stadlober |
| Duncan Wedderburn | Mark Ruffalo | Norman Matt |
| Dr. Godwin („God“) Baxter | Willem Dafoe | Reiner Schöne |
| Max McCandles | Ramy Youssef | David Brizzi |
| Alfred „Alfie“ Blessington | Christopher Abbott | Marios Gavrilis |
| Toinette | Suzy Bemba | Maryan Bartilla |
| Harry Astley | Jerrod Carmichael | Tobias Schmitz |
| Mrs. Swiney | Kathryn Hunter | Angela Stresemann |
| Mrs. Prim | Vicki Pepperdine | Claudia Kleiber |
| Felicity | Margaret Qualley | Katharina Schwarzmaier |
| Martha von Kurtzroc | Hanna Schygulla | Hanna Schygulla |

Rezeption

Veröffentlichung und Einspielergebnis

Die Premiere fand am 1. September 2023 bei den 80. Filmfestspielen von Venedig statt, wo Poor Things in den Hauptwettbewerb eingeladen wurde.cite-ref-20[20] Als Folge des Streiks der SAG-AFTRA, einer großen US-Gewerkschaft, in der unter anderen Filmschauspieler organisiert sind, konnten Emma Stone und weitere Darsteller nicht am Festival teilnehmen. Vom Premierenpublikum wurde Poor Things nach Ende der Vorstellung mit einem ĂŒber zehnminĂŒtigen Applaus bedacht.cite-ref-21[21] Ebenfalls nahmen die im September stattfindenden Filmfestivals von Telluride (USA),cite-ref-22[22] ZĂŒrichcite-ref-23[23], Miskolc (Ungarn)cite-ref-24[24] und New Yorkcite-ref-25[25] den Film in ihre Programme auf. DarĂŒber hinaus lief Poor Things als Eröffnungsfilm beim polnischen Filmfestival Camerimage im November 2023.cite-ref-26[26]

Poor Things sollte ursprĂŒnglich am 8. September 2023 im Verleih von Searchlight Pictures in die US-amerikanischen Kinos kommen.cite-ref-iw2-16-1[16] Als Folge des US-Gewerkschaftsstreiks wurde der US-Kinostart auf den 8. Dezember 2023 verschoben.cite-ref-27[27] Eine regulĂ€re Kinoveröffentlichung in Deutschland war fĂŒr den 12. Oktober 2023 angekĂŒndigtcite-ref-spiegel-13-2[13], wurde dann aber auf den 18. Januar 2024cite-ref-28[28] verschoben. Zuvor wurde Poor Things in die Programme des Filmfests Hamburg (Oktober) und der Viennale (November) aufgenommen.cite-ref-29[29]cite-ref-30[30]

Der Film erreichte weltweit einen Box-Office-Gesamtumsatz mehr als 117 Millionen US-Dollar. Davon entfielen 34,5 Millionen US-Dollar in den Vereinigten Staaten und Kanada sowie mehr als 83 Millionen US-Dollar im Rest der Welt.cite-ref-31[31]

Kritiken

Von den auf der Website Rotten Tomatoes nach der Premiere aufgefĂŒhrten ĂŒber 300 Kritiken sind 93 Prozent positiv („fresh“) und fĂŒhren zu einer Durchschnittswertung von 8,6 von 10 möglichen Punkten.cite-ref-32[32] Damit belegte Lanthimos’ Regiearbeit laut dem Anbieter auch unter allen Venedig-BeitrĂ€gen den ersten Platz.cite-ref-33[33] Das Fazit der Seite lautet: „Mit seiner unglaublichen Fantasie und berauschenden Übertreibung ist Poor Things eine bizarre, brillante Glanzleistung fĂŒr Regisseur Giorgos Lanthimos und Hauptdarstellerin Emma Stone“.cite-ref-rt-34-0[34] Auf der Website Metacritic erhielt Poor Things eine Bewertung von 87 von 100 möglichen Punkten, basierend auf mehr als 60 ausgewerteten englischsprachigen Kritiken. Dies entspricht einhelligem Beifall („universal acclaim“) und es wurde eine eindeutige Filmempfehlung („must-see“) ausgesprochen.cite-ref-35[35] Das Werk ist damit Lanthimos’ bisher am besten rezensierter Film, vor The Favourite – Intrigen und Irrsinn.cite-ref-36[36]cite-ref-37[37]

Auch die deutschsprachige Filmkritik war voll des Lobes und wÀhnte Poor Things als Favoriten auf den Hauptpreis von Venedig:

Andreas Borcholte vom Spiegel war der Meinung, Giorgos Lanthimos habe mit Poor Things eindrucksvoll „sein ganz eigenes Genre“ erfunden und prĂ€sentiere „mit ureigener Bildsprache und visueller Wucht eine wahrhaft fantastische Emanzipationsgeschichte“. Es handle sich um sein bisher mutigstes und originellstes Werk und der Film sei „ein sicherer AnwĂ€rter auf den Goldenen Löwen“ sowie fĂŒr den Preis fĂŒr die Beste Darstellerin. Der Regisseur variiere nach Dogtooth, The Lobster und The Favourite „das wiederkehrende Motiv der physisch und gesellschaftlich eingesperrten Frau“ und bringe es hier „zur Vollendung“. Auch spiele er „lustvoll blutig mit Elementen aus dem Horrorfilm“. Borcholte pries Emma Stones Leistung als grandios sowie „sensationell“ und bemerkte, dass sie „furchtlos und unverschĂ€mt“ in den Nacktszenen agiere. Das Szenenbild erinnerte ihn an die Werke von Federico Fellini. Poor Things sei „allein visuell ein irrer, dann auch sehr bunter Trip“.cite-ref-spiegel-13-3[13]

Dietmar Dath (Frankfurter Allgemeine Zeitung) pries Poor Things als „Meisterwerk“ und Hauptdarstellerin Emma Stone als „allerbeste Schauspielerin der Welt“. Auch lobte er die Leistung von Mark Ruffalo in der Rolle des „schmierigen RouĂ© auf Weltreise“ Duncan Wedderburn. Der Film prĂ€sentiere „nichts als gute Ideen, böse Witze, soziale Schrecken, verspannte Gitarren, uferlose Orchester“ und einen Tanz, der aussĂ€he, „als hĂ€tten diese Leute nicht Knochen als Gebeine, sondern Luftpumpen mit bunt leuchtendem Edelgas drin“. Die weibliche Hauptfigur versprĂŒhe „eine kindlich-lebenstĂŒchtig-stĂŒrmische RationalitĂ€t, die nur noch lernen“ mĂŒsse, „wie irrational die meisten Menschen leider“ seien, „und dass man ihnen das verzeihen“ mĂŒsse, „wĂ€hrend man sie sich vom Leib“ halte, „so gut es“ gehe, so Dath.cite-ref-38[38]

Laut Daniel Kothenschulte (Frankfurter Rundschau) habe das Werk – eine verwegene und subversive Entwicklungsgeschichte – in Venedig „Publikum und Kritik im Sturm“ erobert. Poor Things sei „ein geborener Favorit“ auf den Goldenen Löwen, den Hauptpreis des Filmfestivals, sowie auf den Oscar. Der Part der Bella sei Emma Stones „anspruchsvollste Rolle“ und sie spiele ĂŒberragend. Sie verleihe „einer Fantasiefigur vom ersten Augenblick GlaubwĂŒrdigkeit und den zahlreichen Sexszenen eine besondere WĂŒrde“. Kothenschulte lobte unter anderem auch die Filmmusik von Jerskin Fendrix und das Filmdesign, das „streckenweise“ an eine „Jules-Vernes-Verfilmung [sic!] aus den fĂŒnfziger Jahren“ erinnere.cite-ref-39[39]

Auch Susan Vahabzadeh (SĂŒddeutsche Zeitung) sah in Poor Things einen heißen AnwĂ€rter auf den Festival-Hauptpreis. Lanthimos’ Film sei „auf allen Ebenen stimmig, schlĂŒssig, bewegend und klug, so als hĂ€tten er und Autor Tony McNamara alles, aber auch alles mitbedacht“. Mit „gnadenloser Konsequenz“ spiele der Regisseur die lĂŒsterne Kindfrau als eine „MĂ€nnerfantasie“ durch. Auch lobte sie das fantastische Spiel von Hauptdarstellerin Stone. Lanthimos habe „mit ungeheurem FeingefĂŒhl witzige Dialoge, rĂŒhrende Bekenntnisse und surreale Eskapaden dosiert“. „Viel mehr“ könne Kino nicht sein, so Vahabzadeh.cite-ref-40[40] Wie Borcholte, Kothenschulte und Vahabzadeh mutmaßte Andreas Scheiner (Neue ZĂŒrcher Zeitung), dass Poor Things im Wettbewerb um den Goldenen Löwen nur „schwer zu schlagen sein“ werde. Lanthimos spiele „tragikomisch-surreal das sexuelle Erwachen einer ‚armen Kreatur‘ durch“. Im Film treffe „Barbie auf Frankenstein“, so Scheiner. „Aus dem Body-Horror“ erwache „verschmitzt eine feministische Erweckungsgeschichte, phantastisch opulent, unverschĂ€mt komisch“.cite-ref-41[41]

Felicitas Kleiner vom Online-Portal Filmdienst befand die Schauspielleistung von Emma Stone als „preiswĂŒrdig“. Sie lege die Figur der Bella „zwischen sprĂŒhender Komik, entwaffnender Schamlosigkeit und unwiderstehlichem Lebens- und Wissenshunger“ an, die „zur Heldin eines sinnenfrohen feministischen Steam-Punk-MĂ€rchens“ avanciere. Beeindruckt zeigte sich Kleiner vom „KunststĂŒck“ Stones, den „schwarzromantischen Monster-Mythos“ zu einer Art filmischen „Bildungsroman in bester aufklĂ€rerischer Manier“ umzudeuten.cite-ref-42[42] Tage spĂ€ter zĂ€hlte sie Poor Things gemeinsam mit den WettbewerbsbeitrĂ€gen Evil Does Not Exist, Maestro und Zielona granica „zu den Kritiker-Lieblingen des Festivals“cite-ref-43[43] und als einen möglichen Favoriten auf die Oscarverleihung 2024.cite-ref-44[44] Auch Tim Caspar Boehme (die tageszeitung) und Katja Nicodemus (Die Zeit) fĂŒhlten sich durch das Szenenbild an den Steampunk erinnert. Boehme fielen darĂŒber hinaus die Kameraperspektiven „in extremen Weitwinkeln“ sowie der Einsatz von Fischaugenobjektiven auf. Die Musik von Jerskin Fendrix zeichne sich dadurch aus, dass er „vertraute Instrumente wie Fagott mit verfremdet tiefen Frequenzen angemessen unbehaglich klingen“ lasse.cite-ref-taz-14-1[14] Nicodemus zufolge sei in Poor Things „die Wirklichkeit ein fantastisches Labor“, die er gemeinsam mit seiner Heldin aufbaue. Alles sei in diesem Film möglich.cite-ref-45[45] Arabella Wintermayr lobte den Film in der taz als â€žĂŒberaus sehenswertes Spektakel“ und „gewagtes und gehaltvolles Filmexperiment“. Dennoch kritisierte sie, dass der Film dadurch, dass er sich anders als der Roman bei der Darstellung der Entdeckungsfreude der Protagonistin auf Sexuelles konzentriere, Gefahr laufe, das zu betreiben, was er eigentlich kritisiere: Namentlich die Szenen im Bordell verfielen einem Male gaze, in dem er abhĂ€ngige Sexarbeit „ein wenig zu blauĂ€ugig [
] zu einem emanzipatorischen Akt umdeute“.cite-ref-46[46]

Auszeichnungen

In der Filmpreissaison 2023/24 wurde Poor Things fĂŒr mehr als 300 Film- und Festivalpreise nominiert, von denen das Werk mehr als 60 gewinnen konnte. Auf den Goldenen Löwen, den Hauptpreis des 80. Filmfestivals von Venedig, folgte der Golden Globe Award 2024 als beste Filmkomödie. Hauptdarstellerin Emma Stone wurde unter anderem mit dem Oscar, einem weiteren Golden Globe Award in der Sparte Komödie/Musical, dem britischen BAFTA Award, dem Critics’ Choice Movie Award 2024 und Los Angeles Film Critics Association Award geehrt.cite-ref-imdb-awards-47-0[47] Poor Things gewann drei weitere Oscars in den Kategorien Szenenbild, KostĂŒme sowie Make-up und beste Frisuren.

| Festival / Filmpreis [ 47 ] | Kategorie | Resultat | PreistrÀger/Nominierte |
|---|---|---|---|
| AACTA International Awards 2024 | Bester Film | Nominiert | k. A. |
| AACTA International Awards 2024 | Beste Regie | Nominiert | Giorgos Lanthimos |
| AACTA International Awards 2024 | Bestes Drehbuch | Gewonnen | Tony McNamara |
| AACTA International Awards 2024 | Beste Hauptdarstellerin | Nominiert | Emma Stone |
| AAFCA Awards 2024 | Top 10 Filme | Gewonnen | k. A. |
| AFI Awards 2023 | Top Ten Filme | Gewonnen | k. A. |
| Alliance of Women Film Journalists Awards 2024 | Bestes adaptiertes Drehbuch | Nominiert | Tony McNamara |
| Alliance of Women Film Journalists Awards 2024 | Beste Hauptdarstellerin | Nominiert | Emma Stone |
| Alliance of Women Film Journalists Awards 2024 | Bester Nebendarsteller | Nominiert | Mark Ruffalo |
| Alliance of Women Film Journalists Awards 2024 | Beste Kamera | Nominiert | Robbie Ryan |
| Art Directors Guild Awards 2024 | Bestes Szenenbild – Fantasyfilm | Gewonnen | James Price , Shona Heath |
| ASC Awards 2024 | Beste Kamera – Kinofilm | Nominiert | Robbie Ryan |
| Black Reel Awards 2024 | Bester Nachwuchsdarsteller | Nominiert | Jerrod Carmichael |
| Boston Society of Film Critics Awards 2023 [ 48 ] | Beste Hauptdarstellerin [ Anm 1 ] | Nominiert | Emma Stone |
| Boston Society of Film Critics Awards 2023 [ 48 ] | Bester Nebendarsteller [ Anm 2 ] | Nominiert | Mark Ruffalo |
| Boston Society of Film Critics Awards 2023 [ 48 ] | Beste Kamera [ Anm 3 ] | Nominiert | Robbie Ryan |
| British Academy Film Awards 2024 | Bester Film | Nominiert | Ed Guiney , Giorgos Lanthimos, Andrew Lowe, Emma Stone |
| British Academy Film Awards 2024 | Bester britischer Film | Nominiert | Giorgos Lanthimos, Ed Guiney, Andrew Lowe, Emma Stone, Tony McNamara |
| British Academy Film Awards 2024 | Bestes adaptiertes Drehbuch | Nominiert | Tony McNamara |
| British Academy Film Awards 2024 | Beste Hauptdarstellerin | Gewonnen | Emma Stone |
| British Academy Film Awards 2024 | Beste Filmmusik | Nominiert | Jerskin Fendrix |
| British Academy Film Awards 2024 | Beste Kamera | Nominiert | Robbie Ryan |
| British Academy Film Awards 2024 | Bester Schnitt | Nominiert | Yorgos Mavropsaridis |
| British Academy Film Awards 2024 | Bestes Szenenbild | Gewonnen | Shona Heath , James Price, Zsuzsa Mihalek |
| British Academy Film Awards 2024 | Beste KostĂŒme | Gewonnen | Holly Waddington |
| British Academy Film Awards 2024 | Beste Maske | Gewonnen | Nadia Stacey , Mark Coulier , Josh Weston |
| British Academy Film Awards 2024 | Beste visuelle Effekte | Gewonnen | Simon Hughes |
| British Film Designers Guild Awards 2024 [ 49 ] | Bestes Szenenbild – Fantasy-Blockbuster | Gewonnen | James Price, Shona Heath |
| Camerimage 2023 | Goldener Frosch – Beste Kamera | Nominiert | Robbie Ryan, Giorgos Lanthimos |
| Camerimage 2023 | Bronzener Frosch – Drittbeste Kamera | Gewonnen | Robbie Ryan, Giorgos Lanthimos |
| Chicago Film Critics Association Awards 2023 | Bester Film | Nominiert | k. A. |
| Chicago Film Critics Association Awards 2023 | Beste Regie | Nominiert | Giorgos Lanthimos |
| Chicago Film Critics Association Awards 2023 | Bestes adaptiertes Drehbuch | Nominiert | Tony McNamara |
| Chicago Film Critics Association Awards 2023 | Beste Hauptdarstellerin | Gewonnen | Emma Stone |
| Chicago Film Critics Association Awards 2023 | Bester Nebendarsteller | Nominiert | Mark Ruffalo |
| Chicago Film Critics Association Awards 2023 | Beste Kamera | Nominiert | Robbie Ryan |
| Chicago Film Critics Association Awards 2023 | Beste Filmmusik | Nominiert | Jerskin Fendrix |
| Chicago Film Critics Association Awards 2023 | Bestes Szenenbild | Nominiert | James Price, Shona Heath |
| Chicago Film Critics Association Awards 2023 | Beste KostĂŒme | Gewonnen | Holly Waddington |
| Chicago Film Critics Association Awards 2023 | Beste visuelle Effekte | Nominiert | k. A. |
| Critics’ Choice Movie Awards 2024 | Bester Film | Nominiert | k. A. |
| Critics’ Choice Movie Awards 2024 | Beste Komödie | Nominiert | k. A. |
| Critics’ Choice Movie Awards 2024 | Beste Regie | Nominiert | Giorgos Lanthimos |
| Critics’ Choice Movie Awards 2024 | Bestes adaptiertes Drehbuch | Nominiert | Tony McNamara |
| Critics’ Choice Movie Awards 2024 | Beste Hauptdarstellerin | Gewonnen | Emma Stone |
| Critics’ Choice Movie Awards 2024 | Bester Nebendarsteller | Nominiert | Mark Ruffalo |
| Critics’ Choice Movie Awards 2024 | Beste Kamera | Nominiert | Robbie Ryan |
| Critics’ Choice Movie Awards 2024 | Beste Filmmusik | Nominiert | Jerskin Fendrix |
| Critics’ Choice Movie Awards 2024 | Bester Schnitt | Nominiert | Yorgos Mavropsaridis |
| Critics’ Choice Movie Awards 2024 | Bestes Szenenbild | Nominiert | James Price, Shona Heath, Szusza Mihalek |
| Critics’ Choice Movie Awards 2024 | Beste KostĂŒme | Nominiert | Holly Waddington |
| Critics’ Choice Movie Awards 2024 | Bestes Make-up und beste Frisuren | Nominiert | k. A. |
| Critics’ Choice Movie Awards 2024 | Beste visuelle Effekte | Nominiert | k. A. |
| Critics’ Choice Super Awards 2024 [ 50 ] | Bester Science-Fiction-/Fantasyfilm | Nominiert | k. A. |
| Critics’ Choice Super Awards 2024 [ 50 ] | Beste Schauspielerin in einem Science-Fiction-/Fantasyfilm | Gewonnen | Emma Stone |
| Critics’ Choice Super Awards 2024 [ 50 ] | Bester Schauspieler in einem Science-Fiction-/Fantasyfilm | Nominiert | Willem Dafoe |
| Critics’ Choice Super Awards 2024 [ 50 ] | Bester Schauspieler in einem Science-Fiction-/Fantasyfilm | Gewonnen | Mark Ruffalo |
| Directors Guild of America Awards 2024 | Beste Regie – Kinofilm | Nominiert | Giorgos Lanthimos |
| Eddie Awards 2024 [ 51 ] | Bester Schnitt – Filmkomödie | Nominiert | Yorgos Mavropsaridis |
| Filmfestival von Gent 2023 | Grand Prix – Bester Film | Nominiert | Giorgos Lanthimos |
| Filmfestival von Gent 2023 | Prix Georges Delerue – Beste Filmmusik | Gewonnen | Jerskin Fendrix |
| Golden Globe Awards 2024 | Bester Film – Komödie/Musical | Gewonnen | k. A. |
| Golden Globe Awards 2024 | Beste Regie | Nominiert | Giorgos Lanthimos |
| Golden Globe Awards 2024 | Bestes Drehbuch | Nominiert | Tony McNamara |
| Golden Globe Awards 2024 | Beste Hauptdarstellerin – Komödie/Musical | Gewonnen | Emma Stone |
| Golden Globe Awards 2024 | Bester Nebendarsteller | Nominiert | Willem Dafoe |
| Golden Globe Awards 2024 | Bester Nebendarsteller | Nominiert | Mark Ruffalo |
| Golden Globe Awards 2024 | Beste Filmmusik | Nominiert | Jerskin Fendrix |
| Gotham Awards 2023 | Bester internationaler Film | Nominiert | Giorgos Lanthimos, Ed Guiney, Andrew Lowe , Emma Stone |
| London Critics’ Circle Film Awards 2024 | Bester Film | Nominiert | k. A. |
| London Critics’ Circle Film Awards 2024 | Bester britischer Film | Nominiert | k. A. |
| London Critics’ Circle Film Awards 2024 | Beste Regie | Nominiert | Giorgos Lanthimos |
| London Critics’ Circle Film Awards 2024 | Beste Hauptdarstellerin | Gewonnen | Emma Stone |
| London Critics’ Circle Film Awards 2024 | Bester Nebendarsteller | Nominiert | Mark Ruffalo |
| London Critics’ Circle Film Awards 2024 | Beste technische Leistung | Nominiert | Holly Waddington |
| Los Angeles Film Critics Association Awards 2023 | Beste Regie [ Anm 4 ] | Nominiert | Giorgos Lanthimos |
| Los Angeles Film Critics Association Awards 2023 | Beste Hauptrolle | Gewonnen | Emma Stone |
| Los Angeles Film Critics Association Awards 2023 | Beste Kamera | Gewonnen | Robbie Ryan |
| Los Angeles Film Critics Association Awards 2023 | Bestes Szenenbild [ Anm 5 ] | Nominiert | Shona Heath, James Price |
| National Board of Review Awards 2023 | Top Ten Filme | Gewonnen | k. A. |
| National Board of Review Awards 2023 | Bestes adaptiertes Drehbuch | Gewonnen | Tony McNamara |
| National Board of Review Awards 2023 | Bester Nebendarsteller | Gewonnen | Mark Ruffalo |
| National Society of Film Critics Awards 2024 | Beste Hauptdarstellerin [ Anm 6 ] | Nominiert | Emma Stone |
| Online Film Critics Society Awards 2024 [ 52 ] | Bester Film | Nominiert | k. A. |
| Online Film Critics Society Awards 2024 [ 52 ] | Beste Regie | Nominiert | Giorgos Lanthimos |
| Online Film Critics Society Awards 2024 [ 52 ] | Bestes adaptiertes Drehbuch | Nominiert | Tony McNamara |
| Online Film Critics Society Awards 2024 [ 52 ] | Beste Hauptdarstellerin | Nominiert | Emma Stone |
| Online Film Critics Society Awards 2024 [ 52 ] | Bester Nebendarsteller | Nominiert | Mark Ruffalo |
| Online Film Critics Society Awards 2024 [ 52 ] | Beste Kamera | Nominiert | Robbie Ryan |
| Online Film Critics Society Awards 2024 [ 52 ] | Beste Filmmusik | Nominiert | Jerskin Fendrix |
| Online Film Critics Society Awards 2024 [ 52 ] | Bester Schnitt | Nominiert | Yorgos Mavropsaridis |
| Online Film Critics Society Awards 2024 [ 52 ] | Bestes Szenenbild | Nominiert | James Price, Shona Heath |
| Online Film Critics Society Awards 2024 [ 52 ] | Bestes KostĂŒmdesign | Nominiert | Holly Waddington |
| Online Film Critics Society Awards 2024 [ 52 ] | Beste visuelle Effekte | Nominiert | k. A. |
| Oscar 2024 | Bester Film | Nominiert | Ed Guiney , Giorgos Lanthimos, Andrew Lowe, Emma Stone |
| Oscar 2024 | Beste Regie | Nominiert | Giorgos Lanthimos |
| Oscar 2024 | Bestes adaptiertes Drehbuch | Nominiert | Tony McNamara |
| Oscar 2024 | Beste Hauptdarstellerin | Gewonnen | Emma Stone |
| Oscar 2024 | Bester Nebendarsteller | Nominiert | Mark Ruffalo |
| Oscar 2024 | Beste Filmmusik | Nominiert | Jerskin Fendrix |
| Oscar 2024 | Beste Kamera | Nominiert | Robbie Ryan |
| Oscar 2024 | Bestes Szenenbild | Gewonnen | Shona Heath, James Price, Zsuzsa Mihalek |
| Oscar 2024 | Beste KostĂŒme | Gewonnen | Holly Waddington |
| Oscar 2024 | Bestes Make-up und Frisuren | Gewonnen | Nadia Stacey, Mark Coulier, Josh Weston |
| Oscar 2024 | Bester Schnitt | Nominiert | Yorgos Mavropsaridis |
| Producers Guild of America Awards 2024 | Bester Kinofilm | Nominiert | k. A. |
| Satellite Awards 2023 | Bester Film – Komödie oder Musical | Nominiert | k. A. |
| Satellite Awards 2023 | Beste Regie | Nominiert | Giorgos Lanthimos |
| Satellite Awards 2023 | Bestes adaptiertes Drehbuch | Nominiert | Tony McNamara |
| Satellite Awards 2023 | Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical | Gewonnen | Emma Stone |
| Satellite Awards 2023 | Bester Nebendarsteller | Gewonnen | Mark Ruffalo |
| Satellite Awards 2023 | Beste Filmmusik | Nominiert | Jerskin Fendrix |
| Satellite Awards 2023 | Bester Schnitt | Nominiert | Yorgos Mavropsaridis |
| Satellite Awards 2023 | Beste KostĂŒme | Nominiert | Holly Waddington |
| Screen Actors Guild Awards 2024 | Beste Hauptdarstellerin | Nominiert | Emma Stone |
| Screen Actors Guild Awards 2024 | Bester Nebendarsteller | Nominiert | Willem Dafoe |
| USC Libraries Scripter Awards 2024 [ 53 ] | Bestes adaptiertes Drehbuch | Nominiert | Tony McNamara |
| Filmfestival von Venedig 2023 | Goldener Löwe – Bester Film | Gewonnen | Giorgos Lanthimos |
| Filmfestival von Venedig 2023 | Premio UNIMED | Gewonnen | Giorgos Lanthimos |

Literatur

‱ Alasdair Gray: Poor Things: Episodes from the Early Life of Archibald McCandless M.D. Scottish Public Health Officer. London: Bloomsbury, 1992. – ISBN 978-0-7475-1246-2.

Alasdair Gray: Arme Dinger: Episoden aus den frĂŒhen Jahren des schottischen Gesundheitsbeamten Dr. med Archibald McBandless. Frankfurt am Main : Rogner und Bernhard bei Zweitausendeins – Affoltern a. A., 1996. – ISBN 3-8077-0343-8.

Weblinks

Commons

: Poor Things

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Poor Things bei Searchlight Pictures (englisch)
‱ Poor Things bei IMDb
‱ Poor Things – Drehbuch zum Film (PDF, englisch)

Einzelnachweise

cite-note-fsk-11. Freigabebescheinigung fĂŒr Poor Things. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; PrĂŒf­nummer: 248010).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 lĂ€nger als 4 Zeichen
cite-note-22. ↑ Dietmar Böhnke (2020): Gray, Alasdair. In: Arnold H.L. (eds) Kindlers Literatur Lexikon (KLL). J.B. Metzler, Stuttgart. doi:10.1007/978-3-476-05728-0_8653-1.
cite-note-clc-33. ↑ Angus Hargan: Alasdair Gray. In: Contemporary Literary Criticism, hrsg. von Lawrence J. Trudeau, Vol. 388, Gale, 2016. Gale Literature Resource Center (lizenzpflichtig; abgerufen am 9. April 2022).
cite-note-dhf-44. ↑ Darren Harris-Fain: Alasdair James Gray. In: British Fantasy and Science-Fiction Writers Since 1960, hrsg. von Darren Harris-Fain, Gale, 2002. Dictionary of Literary Biography Vol. 261. Gale Literature Resource Center (lizenzpflichtig; abgerufen am 9. April 2022).
cite-note-nzz-55. ↑ Uwe Pralle: Ein Spieler des ErzĂ€hlens. In: Neue ZĂŒrcher Zeitung, 24. August 1996, S. 66.
cite-note-66. ↑ Poor Things. In: Publishers Weekly, Vol. 240, Nr. 2, 25. Januar 1993, S. 78 (lizenzpflichtig; abgerufen via Gale Literature Resource Center).
cite-note-sm-77. ↑ Beth Murray: Scottish writer Alasdair Gray’s novel set to be made into a film starring Emma Stone. In: scotsman.com, 31. Januar 2021 (abgerufen am 9. April 2022).
cite-note-88. ↑ Hollywood star in film of Scottish gothic novel. In: The Times, 2. Februar 2021, S. 13.
cite-note-99. ↑ Elmar Schenkel: Erlösung durch Knuddeln. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. April 1996, Nr. 93, S. 34.
cite-note-1010. ↑ Anthony D’Alessandro: Ramy Youssef In Talks To Join Emma Stone In Yorgos Lanthimos’ ‘Poor Things’ For Searchlight & Film4. In: deadline.com, 13. April 2021 (abgerufen am 9. April 2022).
cite-note-1111. ↑ Zack Sharf: Yorgos Lanthimos Assembles Epic Cast for New Film: Stone, Dafoe, Ruffalo, Youssef, Carmichael. In: indiewire.com, 25. Mai 2021 (abgerufen am 9. April 2022).
cite-note-1212. ↑ On location: the new TV and film hotspots. In: The Times, 20. August 2021, T2, S. 5.
cite-note-spiegel-1313. ↑ Andreas Borcholte: »Poor Things« beim Filmfestival in Venedig: Frankensteins Powerbraut. In: Der Spiegel. 1. September 2023, abgerufen am 4. Dezember 2023.
cite-note-taz-1414. ↑ Tim Caspar Boehme: Judo gegen den Feind. In: die tageszeitung, 4. September 2023, S. 16.
cite-note-1515. ↑ Samantha Bergeson: Emma Stone and Yorgos Lanthimos Reunite for Black-and-White Short ‘Bleat’ — Watch Trailer. In: indiewire.com, 22. MĂ€rz 2022 (abgerufen am 9. April 2022).
cite-note-iw2-1616. ↑ Samantha Bergeson: ‘Poor Things’ First Look: A Raven-Haired Emma Stone Leads Yorgos Lanthimos’ Latest. In: indiewire.com, 28. April 2023 (abgerufen am 29. April 2023).
cite-note-1717. ↑ POOR THINGS | Official Teaser | Searchlight Pictures. In: youtube.com, 11. Mai 2023 (abgerufen am 12. Mai 2023).
cite-note-1818. ↑ Emma Stone spielt in 'Poor Things' mit . In: rtl.de, 4. Februar 2021 (abgerufen am 10. April 2022).
cite-note-synchro-1919. ↑ Poor Things. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 22. Januar 2024.
cite-note-2020. ↑ Poor Things. In: labiennale.org (abgerufen am 15. August 2023).
cite-note-2121. ↑ Joe Utichi, Nancy Tartaglione: Yorgos Lanthimos’ ‘Poor Things’ Starring Emma Stone Gets Huge 10-Minute-Plus Ovation At Venice Film Festival Premiere. In: Deadline, 1. September 2023 (abgerufen am 6. September 2023).
cite-note-2222. ↑ 50. Telluride Film Festival Program Guide. In: telluridecms-production.s3.amazonaws.com (abgerufen am 1. September 2023).
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cite-note-2626. ↑ Carolyn Giardina: Yorgos Lanthimos’ ‘Poor Things’ Set to Open Camerimage In: The Hollywood Reporter am 10. Oktober 2023, abgerufen am 10. Oktober 2023.
cite-note-2727. ↑ Ryan Lattanzio: Searchlight Moves ‘Poor Things’ to December Amid Strike — and Despite Venice Premiere. In: IndieWire. 25. Juli 2023, abgerufen am 26. Juli 2023 (amerikanisches Englisch).
cite-note-2828. ↑ Poor Things. In: kino.de (abgerufen am 13. Oktober 2023).
cite-note-2929. ↑ Poor Things. In: filmfesthamburg.de (abgerufen am 1. Oktober 2023).
cite-note-3030. ↑ Poor Things. In: viennale.at (abgerufen am 13. Oktober 2023).
cite-note-3131. ↑ Poor Things. In: boxofficemojo.com (abgerufen am 29. Oktober 2024).
cite-note-3232. ↑ Poor Things. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 19. Januar 2024 (englisch).
cite-note-3333. ↑ Venice Film Festival 2023 Movie Scorecard. In: Rotten Tomatoes (abgerufen am 6. September 2023).
cite-note-rt-3434. ↑ Poor Things. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 30. Oktober 2023 (englisch).
cite-note-3535. ↑ Poor Things. In: Metacritic. Abgerufen am 19. Januar 2024 (englisch).
cite-note-3636. ↑ Yorgos Lanthimos. In: Rotten Tomatoes (abgerufen am 6. September 2023).
cite-note-3737. ↑ Giorgos Lanthimos. In: metacritic.com (abgerufen am 6. September 2023).
cite-note-3838. ↑ Dietmar Dath: Singt, lustige Leuchtknochen!. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. September 2023, Nr. 205, S. 11.
cite-note-3939. ↑ Daniel Kothenschulte: Prunk und Anarchie. In: Frankfurter Rundschau, 4. September 2023, S. 20.
cite-note-4040. ↑ Susan Vahabzadeh: Mit voller Wucht. In: SĂŒddeutsche Zeitung, 2. September 2023, S. 18.
cite-note-4141. ↑ Andreas Scheiner: Frankenstein trifft Barbie. In: Neue ZĂŒrcher Zeitung, 2. September 2023, S. 39.
cite-note-4242. ↑ Felicitas Kleiner: Venedig 2023 – Blut, Geld & Obsessionen. In: filmdienst.de, 3. September 2023 (abgerufen am 7. September 2023).
cite-note-4343. ↑ Felicitas Kleiner: Mensch und Natur. In: filmdienst.de, 8. September 2023 (abgerufen am 9. September 2023).
cite-note-4444. ↑ Felicitas Kleiner: „Goldener Löwe“ fĂŒr „Poor Things“. In: filmdienst.de, 10. September 2023 (abgerufen am 10. September 2023).
cite-note-4545. ↑ Katja Nicodemus: Hier ist noch immer alles möglich!. In: Die Zeit, 7. September 2023, Nr. 38, S. 49.
cite-note-4646. ↑ Arabella Wintermayr: „Poor Things“ mit Emma Stone: Ein zurechtgerĂŒcktes Leben. taz.de, 16. Januar 2024.
cite-note-imdb-awards-4747. ↑ Auszeichnungen. In: imdb.com (abgerufen am 19. Januar 2024).
cite-note-482. Erik Anderson: 2023 Boston Society of Film Critics (BSFC): ‘The Holdovers’ Wins Best Film, Actor, Supporting Actress, Screenplay In: awardswatch.com am 10. Dezember 2023, abgerufen am 20. Dezember 2023.
cite-note-523. Caroline Frost: ‘Saltburn’, ‘Poor Things’, ‘Black Mirror’, ‘Silo’ Among British Film Designers Guild Awards Winners – Complete List In: Deadline.com am 25. Februar 2024, abgerufen am 26. Februar 2024.
cite-note-534. Nominations Announced for the Critics Choice Association’s 4th Annual “Critics Choice Super Awards” Honoring Superhero, Science Fiction/Fantasy, Horror, and Action Movies and Series In: criticschoice.com am 7. MĂ€rz 2024, abgerufen am 9. MĂ€rz 2024.
cite-note-545. Carolyn Giardina: ‘Barbie,’ ‘Oppenheimer’ Among Editors’ Eddie Nominees In: The Hollywood Reporter am 25. Januar 2024, abgerufen am 26. Januar 2024.
cite-note-586. Matt Neglia: The 2023 Online Film Critics Society (OFCS) Nominations In: nextbestpicture.com am 17. Januar 2024, abgerufen am 18. Januar 2024.
cite-note-597. Clayton Davis: USC Scripter Awards 2024 Nominations: ‘Origin’ Surprises Alongside ‘Oppenheimer’ and ‘Poor Things’ In: Variety am 17. Januar 2024, abgerufen am 17. Januar 2024.